Ling App Test 2026: 70 Sprachen für Nischen-Lerner

Ling App

📋 Ling App auf einen Blick

  • Fokus: Spielerisch Sprachen lernen mit Chatbot-Dialogen, Mini-Spielen und Spracherkennung – spezialisiert auf seltene und asiatische Sprachen.
  • Sprachen: Über 70 Sprachen – alle im Abo enthalten, kein Aufpreis für einzelne Sprachen.
  • Preise: Monatsabo ca. 14,99 €/Monat | Jahresabo ca. 73,99 € (6,17 €/Monat) | Lifetime ca. 128,99 € (einmalig)
  • Für wen: Anfänger und Reisende, die seltene oder asiatische Sprachen lernen wollen – ohne Lehrbuch-Frust.
  • Pluspunkt: Riesige Sprachauswahl mit über 70 Sprachen, darunter viele Nischen wie Khmer, Georgisch oder Tagalog.
  • Minuspunkt: Für Fortgeschrittene (ab B2) zu oberflächlich – keine Grammatik-Tiefe, keine Zertifikate.

Ling App

8,0
Zu Ling App

Testergebnisse

Gesamt 8,0
Sprachauswahl 9,5
Lernmethodik 7,5
Preis-Leistung 8,5
App & Design 8,5

Über 70 Sprachen in einer einzigen App – darunter Mongolisch, Khmer und Laotisch. Klingt nach einer Nerd-Fantasie? Ist aber genau das, was die Ling App verspricht. Während Duolingo und Babbel sich auf die üblichen Verdächtigen konzentrieren, bedient Ling eine Lücke, die kaum ein Konkurrent füllt.

Ling wurde 2017 vom thailändischen Unternehmen Simya Solutions gegründet und hat sich als asiatische Sprachen lernen App einen Namen gemacht. Der Clou: Die App bietet nicht nur Thai, Vietnamesisch oder Koreanisch an, sondern auch Sprachen, die bei den meisten Anbietern schlicht nicht existieren. Über 10 Millionen Downloads weltweit sprechen für sich – auch wenn der europäische Markt noch Nachholbedarf hat.

Dieser Ling App Test klärt, ob die App wirklich hält, was sie verspricht. Du erfährst, was die Lektionen taugen, wo die Grenzen liegen und für wen sich das Premium-Abo lohnt – und wann du besser zu einer Alternative greifst.

Für wen ist die Ling App geeignet?

Ling richtet sich an Menschen, die jenseits des Mainstreams lernen wollen. Wer Thailändisch, Georgisch oder Tagalog auf dem Zettel hat, findet hier Inhalte, die es bei kaum einer anderen App gibt. Der zentrale Unterschied zu Babbel oder Mondly: Ling opfert etwas Tiefe zugunsten einer enormen Sprachbreite.

✅ Ling App ist ideal für:❌ Ling App ist weniger geeignet für:
Nischen-Sprachenlerner: Wer Khmer, Laotisch, Nepali oder Urdu lernen will, hat kaum seriöse Alternativen. Ling füllt diese Lücke hervorragend.Fortgeschrittene ab B2-Niveau: Die Lektionen enden bei solidem A2, maximal B1. Wer tiefer einsteigen will, braucht Plattformen wie Lingoda oder Preply mit echten Lehrkräften.
Asien-Reisende und Expats: Gerade für südostasiatische Sprachen ist Ling als asiatische Sprachen lernen App die beste Option auf dem Markt.Zertifikatsjäger: Ling vergibt keine offiziell anerkannten Sprachzertifikate. Wer ein Cambridge- oder DELF-Zertifikat braucht, ist bei Lingoda besser aufgehoben.
Absolute Anfänger (A0–A1): Der spielerische Ansatz mit Bildern, Audio und Mini-Games macht den Einstieg auch ohne Vorkenntnisse leicht.Grammatik-Perfektionisten: Wer systematische Regelwerke und ausführliche Erklärungen erwartet, sollte zu Babbel oder Busuu greifen.
Neugierige Sprachsammler: Alle 70+ Sprachen sind im Abo enthalten – ideal zum Reinschnuppern in mehrere Sprachen gleichzeitig.
Pendler und Kurzlerner: Die Lektionen dauern nur 5–15 Minuten und lassen sich gut in den Alltag integrieren.

Die besten Ling App Alternativen

Erfolgschancen bei der Ling App

Die Lernphilosophie von Ling setzt auf Gamification und kontextbasiertes Lernen. Statt trockener Grammatik-Tabellen bekommst du kurze, dialogorientierte Einheiten – ähnlich wie bei Duolingo, aber mit stärkerem Fokus auf alltagsnahe Konversation. Das Prinzip: Vokabeln und Satzstrukturen werden durch ständige Wiederholung und visuelle Zuordnung verankert. Ein Spaced-Repetition-Algorithmus (SRS) entscheidet, welche Wörter dir erneut präsentiert werden.

Eine typische Lektion beginnt mit der Einführung neuer Vokabeln – illustriert mit Bildern und begleitet von Muttersprachler-Audio. Danach folgen Zuordnungsübungen: Du verbindest Wörter mit Bildern, bildest einfache Sätze per Drag-and-Drop und beantwortest Multiple-Choice-Fragen. Das Highlight ist der Chatbot-Dialog, in dem du eine simulierte Konversation führst. Die Spracherkennung bewertet deine Aussprache und gibt direktes Feedback. Zum Abschluss wiederholt ein kurzes Quiz die Kernvokabeln der Lektion.

Ling App Web

Realistisch betrachtet bringt dich die Ling App bei konsequenter Nutzung auf ein solides A2-Niveau, bei den populäreren Sprachen (Thai, Koreanisch, Vietnamesisch) möglicherweise bis B1. Darüber hinaus fehlt es an Komplexität: Längere Texte, Aufsatzübungen oder freies Sprechen mit echten Menschen bietet die App nicht. Für den Urlaub oder einen ersten Kontakt mit einer exotischen Sprache reicht das völlig – für Verhandlungssicherheit nicht.

Besonders gut funktioniert das Schriftsystem-Training: Wer beispielsweise das thailändische oder georgische Alphabet lernen will, profitiert von den handschriftlichen Zeichenübungen auf dem Touchscreen. Weniger überzeugend ist dagegen die Grammatikvermittlung – Regeln werden selten explizit erklärt, sondern sollen intuitiv „aufgesaugt” werden. Das klappt bei einfachen Strukturen, scheitert aber bei komplexeren Fällen wie der koreanischen Honorativsprache oder den Tonhöhen im Vietnamesischen.

Was kostet die Ling App?

Ling bietet ein klassisches Freemium-Modell: Grundfunktionen sind kostenlos, der volle Zugang erfordert ein Premium-Abo. Alle Sprachen sind in jedem Abo-Modell enthalten – ein Pluspunkt gegenüber Anbietern, die pro Sprache extra kassieren. Die Preise variieren je nach Kaufkanal erheblich.

⚠️ Achtung App-Store-Aufschlag: Wer das Abo über den Apple App Store oder Google Play kauft, zahlt oft 19–30 % mehr als über die Ling-Website. Unser Tipp: Immer direkt über ling-app.com buchen und dort im Browser einloggen – du sparst bares Geld.

Kann die Ling App kostenlos genutzt werden?

Ja, aber mit deutlichen Einschränkungen. In der kostenlosen Version hast du Zugriff auf die erste Einheit jeder Sprache – das sind in der Regel 3–5 Lektionen. Genug, um den Lernansatz zu testen und ein Gefühl für die Benutzeroberfläche zu bekommen. Danach ist Schluss: Weitere Lektionen, der Chatbot und die Wiederholungsfunktionen sind Premium-Nutzern vorbehalten. Eine klassische Geld-zurück-Garantie bietet Ling nicht, allerdings kannst du über den jeweiligen App Store innerhalb der Widerrufsfrist (bei Apple 14 Tage, bei Google Play je nach Land) stornieren.

Vorteile des Premium-Abos

Mit dem Premium-Abo schaltest du folgende Funktionen frei:

  • Zugang zu allen 70+ Sprachen – ohne Aufpreis
  • Alle Lektionen und Einheiten (über 200 Lektionen pro Sprache)
  • Chatbot-Dialoge mit KI-gestützter Spracherkennung
  • Spaced-Repetition-Wiederholungen für Vokabeltraining
  • Handschriftliche Schreibübungen für nicht-lateinische Alphabete
  • Offline-Modus: Lektionen herunterladen und ohne Internet lernen
  • Werbefreie Nutzung

Preistabelle (Stand: Q1 2026, Website-Preise):

Abo-ModellPreis/MonatGesamtkostenEmpfehlung
Monatsabo14,99 €14,99 €Nur zum Testen – zu teuer auf Dauer
Jahresabo6,17 €73,99 €✅ Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Lifetime128,99 € (einmalig)Lohnt sich ab ca. 2 Jahren Nutzung

⚠️ Automatische Verlängerung: Sowohl das Monats- als auch das Jahresabo verlängern sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Denk daran, dir eine Erinnerung im Kalender zu setzen – mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum.

„Für Nischen-Sprachen ist das Jahresabo ein fairer Deal – 6,67 € pro Monat für über 70 Sprachen inklusive unterbietet fast jeder Konkurrent. Wer allerdings nur eine Mainstream-Sprache lernt, bekommt bei Mondly (ab 5,19 €/Monat) oder Babbel (ab 8,99 €/Monat) mehr didaktische Tiefe fürs Geld.”

Zahlungsmethoden bei der Ling App

  • ✓ Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express)
  • ✓ PayPal
  • ✓ Apple Pay (bei Kauf über iOS)
  • ✓ Google Pay (bei Kauf über Android)

Ling App Erfahrungen und Kritik

✅ Vorteile❌ Nachteile
Über 70 Sprachen – darunter extrem seltene wie Khmer, Laotisch, Sindhi oder TatarischMaximal A2–B1-Niveau erreichbar – für Fortgeschrittene zu oberflächlich (Alternative: Preply für Einzelunterricht)
Hervorragendes Schriftsystem-Training – Handschrift-Übungen für Thai, Koreanisch, Georgisch etc.Grammatik wird kaum erklärt – Regeln sollen intuitiv erfasst werden, Erklärungen fehlen oft (Alternative: Babbel für strukturierte Grammatik)
Chatbot-Dialoge mit KI-Spracherkennung simulieren echte GesprächeKein Community-Feature – kein Forum, kein Tandem-Partner, keine sozialen Funktionen (Alternative: Busuu für Community-Korrekturen)
Alle Sprachen im Abo inklusive – kein Aufpreis für einzelne SprachenQualitätsunterschiede zwischen Sprachen – Mainstream-Sprachen besser ausgebaut als Nischen-Sprachen
Offline-Modus – Lektionen lassen sich herunterladenKeine offiziellen Zertifikate – kein Nachweis für Arbeitgeber oder Universitäten (Alternative: Lingoda für GER-Zertifikate)
Kurze Lektionen (5–15 Min.) – ideal für unterwegsKein Desktop-Optimierung – die Web-Version hinkt der App hinterher
Ansprechendes Design – bunte Illustrationen, übersichtliche NavigationSpracherkennung unzuverlässig – bei Tonsprachen (Thai, Vietnamesisch) akzeptiert sie teils falsche Aussprache
Muttersprachler-Audio für die meisten SprachenWenig kultureller Kontext – Sprache wird isoliert vermittelt, Hintergrundwissen fehlt

Erfahrungen von Nutzern

Die Ling App Erfahrungen fallen je nach Plattform unterschiedlich aus. Im Apple App Store steht Ling bei ⭐ 4,5 von 5, im Google Play Store bei ⭐ 4,4 von 5. Auf Trustpilot sieht das Bild durchwachsener aus: Hier liegt die Bewertung bei ⭐ 3,4 von 5. Die Diskrepanz erklärt sich vor allem durch Kritik an der automatischen Abo-Verlängerung und Schwierigkeiten bei der Kündigung über die Website – ein Problem, das in den App Stores seltener auftritt, weil Apple und Google die Kündigung direkt ermöglichen.

💬 „Für Thailändisch habe ich nichts Vergleichbares gefunden. Die Schreibübungen auf dem Touchscreen sind genial – nach zwei Wochen konnte ich das gesamte Alphabet.” – App-Store-Nutzer

💬 „Die App ist hübsch und macht Spaß, aber ab Lektion 30 wiederholen sich die Übungstypen. Für Spanisch gibt es bessere Optionen.” – Play-Store-Nutzer

💬 „Kündigung war ein Albtraum! Habe zweimal geschrieben, bis sie mein Abo gestoppt haben. Der Support reagiert langsam.” – Trustpilot-Nutzer

💬 „Perfekt als Ergänzung. Ich nutze Ling für Georgisch neben meinem Tandem-Partner und bin begeistert, dass es überhaupt eine App dafür gibt.” – App-Store-Nutzer

Ling App Erfahrungen von Anfängern

Für absolute Anfänger ist Ling ein solider Einstieg. Die App holt dich bei Null ab: Jede Sprache startet mit Grundvokabeln wie Begrüßungen, Zahlen und Alltagsphrasen. Die Kombination aus Bildern, Audio und Wiederholungen macht den Einstieg niedrigschwellig – selbst wenn du noch nie ein Wort Thai oder Ungarisch gehört hast. Besonders gelungen: Bei Sprachen mit eigenem Schriftsystem (Koreanisch, Thai, Georgisch) führt Ling dich Schritt für Schritt an die Zeichen heran.

Die Herausforderung liegt im Mangel an expliziten Erklärungen. Warum heißt es im Koreanischen so und nicht anders? Das beantwortet Ling selten. Anfänger, die verstehen wollen warum eine Sprache so funktioniert, können frustriert werden. Wer einfach nachsprechen und einprägen möchte, ist dagegen gut bedient.

Fazit für Anfänger: ⭐⭐⭐⭐ (4/5) – Hervorragender Einstieg in seltene Sprachen, aber bei Grammatik-Verständnis gibt es Luft nach oben.

Ling App Erfahrungen von Fortgeschrittenen

Hier zeigt sich die größte Schwäche der Ling App. Wer bereits A2 beherrscht und auf B1 oder B2 kommen will, stößt schnell an die Decke. Die Lektionen gewinnen zwar an Komplexität, doch der Schwierigkeitsanstieg ist flach. Freitextübungen, Aufsätze oder Diskussionen fehlen komplett. Auch der Wortschatz bleibt auf Alltagssituationen beschränkt – Fachvokabular für Beruf oder Studium sucht man vergeblich.

Was trotzdem funktioniert: Die Chatbot-Dialoge bieten etwas Gesprächspraxis, und die Wiederholungsfunktion hält bereits gelernte Vokabeln frisch. Als Ergänzung zu einem richtigen Sprachkurs oder Tandem-Partner kann Ling auch auf mittlerem Niveau nützlich sein – als Hauptlernwerkzeug reicht es aber nicht.

Fazit für Fortgeschrittene: ⭐⭐ (2/5) – Zu wenig Tiefe. Wer über A2 hinaus will, braucht zusätzliche Ressourcen.

Ling App Erfahrungen von Vielsprachenlernern

Und jetzt wird es richtig interessant: Für Polyglott-Fans, die gern in mehrere Sprachen gleichzeitig reinschnuppern, ist Ling ein wahres Paradies. Alle 70+ Sprachen stehen ohne Aufpreis bereit – du kannst morgens Thailändisch üben, mittags Ungarisch und abends Nepali. Die einheitliche Benutzeroberfläche macht den Wechsel zwischen Sprachen zum Kinderspiel.

Die Kehrseite: Bei so vielen Sprachen gleichzeitig bleibt alles an der Oberfläche. Wer ernsthaft fünf Sprachen auf einmal lernen will, verzettelt sich schnell. Ling eignet sich für Vielsprachenlerner eher als Entdeckungs-Tool – welche Sprache klingt gut, welche fühlt sich richtig an? – als als Werkzeug zum echten Spracherwerb auf mehreren Fronten.

Fazit für Vielsprachenlerner: ⭐⭐⭐⭐ (4/5) – Unschlagbare Vielfalt zum Reinschnuppern, aber ohne Disziplin droht Beliebigkeit.

Wie seriös ist die Ling App?

Hinter der Ling App steht Simya Solutions, ein EdTech-Unternehmen mit Hauptsitz in Chiang Mai (Thailand). Das Team besteht aus über 100 Mitarbeitern, darunter Linguisten, Muttersprachler und Entwickler. Simya Solutions ist privat finanziert und hat bislang keine großen Venture-Capital-Runden veröffentlicht – anders als etwa Duolingo (börsennotiert) oder Babbel (von deutschen Investoren gestützt). Das bedeutet nicht Unseriösität, aber weniger öffentliche Transparenz über die Finanzen.

Mit über 10 Millionen Downloads im Google Play Store und einer aktiven Community auf Social Media hat sich Ling eine solide Nutzerbasis aufgebaut. Die App wurde 2022 von Google Play als „Best App for Personal Growth” ausgezeichnet – ein Gütesiegel, das nicht leicht zu bekommen ist. Institutionelle Kooperationen mit Universitäten oder Sprachschulen sind allerdings nicht bekannt. Die Stärke liegt klar im B2C-Bereich: Einzellerner, die eigenständig auf dem Smartphone arbeiten.

Sicherheitsmaßnahmen

  • DSGVO-Konformität: Ling gibt an, die europäische Datenschutz-Grundverordnung einzuhalten. Die Datenschutzerklärung ist auf der Website einsehbar.
  • Zahlungssicherheit: Kreditkartendaten werden über SSL-verschlüsselte Verbindungen verarbeitet; bei Kauf über App Stores gelten die Sicherheitsstandards von Apple bzw. Google.
  • Datenspeicherung: Lernfortschritte werden in der Cloud gespeichert und sind geräteübergreifend abrufbar.
  • Drittanbieter-Tracking: Wie bei den meisten Freemium-Apps setzt Ling in der kostenlosen Version Tracking- und Werbe-Cookies ein.

Transparente Kosten

Die Preisstruktur ist grundsätzlich klar: Drei Abo-Stufen (Monat, Jahr, Lifetime), alle auf der Website einsehbar. Was nicht so transparent ist: Dass die gleichen Abos in den App Stores deutlich teurer sein können, wird nirgends prominent kommuniziert. Der häufigste Kritikpunkt auf Trustpilot betrifft die automatische Verlängerung und den umständlichen Kündigungsprozess über die Website. Mehrere Nutzer berichten, dass eine Kündigung per E-Mail nötig war und der Kundensupport nicht immer zeitnah reagierte.

⚠️ Automatische Verlängerung: Kündige mindestens 24 Stunden vor dem nächsten Abrechnungsdatum. Bei Kauf über den App Store kündigst du direkt in den Abo-Einstellungen deines iPhones oder Android-Geräts. Bei Kauf über die Website musst du den Ling-Support per E-Mail ([email protected]) kontaktieren oder in den Kontoeinstellungen kündigen.

Anmeldung & Profilerstellung

So funktioniert die Anmeldung bei der Ling App

Der Registrierungsprozess ist unkompliziert und geht schnell:

  1. App herunterladen: Ling im Apple App Store oder Google Play Store suchen und installieren.
  2. Sprache wählen: Wähle deine Zielsprache aus der Liste von über 70 Sprachen.
  3. Konto erstellen: Registriere dich per E-Mail, Google- oder Facebook-Account.
  4. Erste Lektion starten: Ling leitet dich direkt in die erste kostenlose Lektion – kein Einstufungstest nötig.
  5. Lernprofil einrichten: Optional: Tagesziel festlegen (5, 10 oder 15 Minuten pro Tag).
  6. Benachrichtigungen aktivieren: Push-Erinnerungen helfen, dranzubleiben.
  7. Premium entscheiden: Nach der ersten Gratis-Einheit wirst du gefragt, ob du upgraden möchtest.

Zeitaufwand: Unter 2 Minuten – Ling gehört zu den schnellsten Apps beim Onboarding.

Tipps zur Profilerstellung und zum Lernfortschritt

  • Tagesziel realistisch setzen: 10 Minuten am Tag reichen aus – Regelmäßigkeit schlägt Marathonsitzungen.
  • Erinnerungen aktivieren: Die Push-Notifications können nervig wirken, aber sie erhöhen die Lernkontinuität messbar.
  • Abo über die Website kaufen: Spart bis zu 30 % gegenüber dem App-Store-Preis.
  • Wiederholungsfunktion nutzen: Schließe jede abgeschlossene Einheit nach 2–3 Tagen erneut ab – das verankert Vokabeln langfristig.
  • Mehrere Sprachen testen: Nutze die kostenlose Einheit bei 2–3 Sprachen, bevor du dich für eine entscheidest – die App macht den Wechsel einfach.
  • Chatbot-Dialoge nicht überspringen: Sie sind das Herzstück des Lernansatzes und trainieren das Sprachgefühl am effektivsten.

Lernmethodik & Features

Wie funktioniert das Lernen bei der Ling App?

Das Lernkonzept von Ling basiert auf einem Mix aus kontextuellem Lernen, Spaced Repetition und Gamification. Die App folgt keinem traditionellen Grammatik-Lehrplan, sondern baut Sprachkompetenz über thematisch gegliederte Einheiten auf – von „Begrüßungen” über „Essen bestellen” bis „Wegbeschreibungen”. Jede Einheit besteht aus mehreren Lektionen, die jeweils 5–15 Minuten dauern.

So sieht eine typische Lektion aus:

  1. Vokabel-Einführung: 5–8 neue Wörter werden mit Bildern und Muttersprachler-Audio vorgestellt.
  2. Zuordnungs-Übung: Du verbindest Bilder mit dem korrekten Wort (Drag-and-Drop).
  3. Satzbildung: Wörter in die richtige Reihenfolge bringen, um Sätze zu formen.
  4. Schreibübung: Bei Sprachen mit nicht-lateinischem Alphabet zeichnest du die Zeichen mit dem Finger nach.
  5. Chatbot-Dialog: Eine simulierte Konversation, bei der du per Spracherkennung oder Tippen antwortest.
  6. Abschluss-Quiz: Multiple-Choice-Fragen und Lückentexte prüfen das Gelernte ab.

Die Gamification fällt bei Ling moderater aus als etwa bei Duolingo. Es gibt Punkte für abgeschlossene Lektionen, einen Streak-Zähler für Lerntage in Folge und ein einfaches Fortschrittsbalken-System. Ranglisten oder Wettbewerbe gegen andere Nutzer fehlen allerdings. Der Fortschritt wird pro Sprache in einem Dashboard angezeigt: Du siehst, welche Einheiten du abgeschlossen hast, welche noch offen sind und wie dein Wiederholungsbedarf aussieht.

Besondere Features

1. KI-Chatbot mit Spracherkennung

Das markanteste Feature der Ling App. In jeder Lektion führst du einen simulierten Dialog mit einem Chatbot. Du wählst Antworten aus oder sprichst sie ein – die Spracherkennung bewertet deine Aussprache in Echtzeit. Das ersetzt keinen echten Gesprächspartner, gibt aber ein Gefühl für den Sprachrhythmus und trainiert die Überwindung, tatsächlich zu sprechen statt nur zu lesen.

2. Handschriftliche Schreibübungen

Für Sprachen mit eigenem Schriftsystem – Thai, Koreanisch (Hangul), Georgisch, Hindi, Japanisch – bietet Ling Zeichenübungen, bei denen du die Zeichen mit dem Finger auf dem Touchscreen nachmalst. Die App zeigt Strichfolge und Proportionen. Ein echter Mehrwert, den kaum ein Konkurrent in dieser Breite bietet.

3. Offline-Modus

Premium-Nutzer laden Lektionen vorab herunter und lernen ohne Internetverbindung – ideal für Flugreisen nach Bangkok oder Busfahrten durch Georgien. Die heruntergeladenen Lektionen synchronisieren sich automatisch, sobald du wieder online bist.

4. Kulturelle Mini-Tipps

Zwischen manchen Lektionen streut Ling kurze kulturelle Hinweise ein – etwa zur korrekten Anrede in Thailand oder zu Ess-Etikette in Vietnam. Diese Tipps sind nett, aber zu sporadisch, um als echtes Kulturprogramm zu gelten.

5. Review-Hub

Eine zentrale Wiederholungsstation, die alle gelernten Vokabeln sammelt und dir in anpassbaren Intervallen zur Auffrischung vorlegt. Basiert auf dem Spaced-Repetition-Prinzip und funktioniert ähnlich wie eine digitale Karteikarten-App à la Anki – nur hübscher verpackt.

Verfügbare Sprachen

Die Ling App bietet über 70 Sprachen, wobei Deutsch als Ausgangssprache verfügbar ist. Die Benutzeroberfläche lässt sich auf Deutsch umstellen, allerdings sind nicht alle Lektionsinhalte nativ aus dem Deutschen heraus aufgebaut – bei manchen Sprachen dient Englisch als Brückensprache.

Bekannte Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Koreanisch, Japanisch, Chinesisch (Mandarin), Thailändisch, Vietnamesisch, Arabisch, Türkisch, Portugiesisch, Russisch, Hindi

Exotische/seltene Sprachen: Khmer, Laotisch, Nepali, Tagalog, Tamilisch, Singhalesisch, Mongolisch, Georgisch, Urdu, Birmanisch, Pangasinan, Cebuano

Qualitätsunterschiede: Die Kurse für populäre asiatische Sprachen (Thai, Koreanisch, Vietnamesisch) sind am besten ausgebaut – hier gibt es die meisten Lektionen, die saubersten Audio-Aufnahmen und die präziseste Spracherkennung. Mainstream-europäische Sprachen (Spanisch, Französisch) sind solide, erreichen aber nicht die Tiefe von Babbel oder Busuu. Bei sehr seltenen Sprachen (Pangasinan, Sindhi) ist der Inhalt deutlich eingeschränkter – weniger Lektionen, teils maschinenhaftes Audio.

Erreichbare Niveaus: Bei den Flaggschiff-Sprachen (Thai, Koreanisch, Vietnamesisch, Englisch) bis A2/B1. Bei selteneren Sprachen realistisch A1, maximal A2 – eingestuft nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

Die Ling App App

Ling App

Vorteile der App:

  • Intuitive Benutzeroberfläche mit ansprechenden Illustrationen
  • Offline-Modus für Premium-Nutzer
  • Schnelle Ladezeiten und flüssige Animationen
  • Push-Benachrichtigungen für Lern-Erinnerungen
  • Touchscreen-Schreibübungen – auf dem Smartphone besser als auf dem Desktop

Nachteile der App:

  • Web-Version deutlich weniger ausgereift als die mobile App
  • Kein iPad-optimiertes Layout (Smartphone-Layout wird hochskaliert)
  • Werbung in der kostenlosen Version kann aufdringlich sein
  • Spracherkennung funktioniert bei lauter Umgebung unzuverlässig

App-Store-Bewertungen: iOS ⭐ 4,5 | Android ⭐ 4,4

⚠️ Tipp: Kaufe dein Abo immer über die Ling-Website statt über den App Store. Du sparst bis zu 30 % und hast trotzdem vollen Zugriff in der App – einfach mit dem gleichen Account einloggen.

Ling App im Vergleich

Wie schlägt sich Ling gegen die etablierte Konkurrenz? Hier der direkte Vergleich mit vier Alternativen, die verschiedene Lernansätze abdecken:

Ling AppBabbelMondlyLingodaPreply
Preis ab (Jahresabo)6,67 €/Monat8,99 €/Monat5,19 €/Monatvariabel*variabel**
Sprachen70+1441650+
LernmethodeGamifizierte Lektionen + ChatbotStrukturierte Kurse + GrammatikGamifizierte Lektionen + ARLive-Gruppenunterricht1:1-Tutoring (live)
Kostenlos nutzbarJa (1 Einheit/Sprache)Ja (1 Lektion/Sprache)Ja (eingeschränkt)NeinNein***
Live-TutorenNeinNeinNeinJaJa
Offline-ModusJa (Premium)Ja (Premium)Ja (Premium)NeinNein
Bis C1/C2-NiveauNein (max. B1)Nein (max. B1)Nein (max. B1)Ja (bis C1)Ja (abhängig vom Tutor)
Offizielle ZertifikateNeinNeinNeinJa (GER-Zertifikat)Nein

* Lingoda: Preise variieren je nach Kursformat (Gruppe/Einzelstunde) und Intensität.
** Preply: Preise hängen vom gewählten Tutor ab – ab ca. 5 €/Stunde bis 80 €+/Stunde.
*** Preply bietet eine kostenlose Probestunde mit ausgewählten Tutoren an.

Alternativen zur Ling App

Apps mit ähnlichem Fokus:

Mondly bietet 41 Sprachen zu einem günstigeren Jahrespreis (ab 5,19 €/Monat) und setzt ebenfalls auf Gamification – ergänzt durch Augmented-Reality-Lektionen und einen Chatbot mit Spracherkennung. Für Nutzer, die eine breite Sprachauswahl mit etwas mehr technischem Schnickschnack wollen, ist Mondly eine starke Alternative. Besonders das Lifetime-Abo für 129,96 € ist ein echtes Schnäppchen.

Babbel ist der Gegenentwurf: Nur 14 Sprachen, dafür deutlich mehr didaktische Tiefe. Grammatikerklärungen, kontextuelle Beispiele und praxisnahe Dialoge machen Babbel zur besseren Wahl, wenn du eine Mainstream-Sprache ernsthaft lernen willst. Ab 8,99 €/Monat im Jahresabo, Lifetime für 299,99 €.

Busuu kombiniert strukturierte Kurse mit einem Community-Feature: Muttersprachler korrigieren deine Schreibübungen kostenlos. Mit 14 Sprachen und Premium-Preisen ab 4,83 €/Monat eine gute Option für Lerner, denen Feedback wichtig ist.

Plattformen mit grundsätzlich anderem Ansatz:

Preply vermittelt Einzelstunden mit echten Tutoren per Videocall. Ideal für alle, die Konversationspraxis brauchen oder auf ein bestimmtes Niveau (B2, C1) hinarbeiten. Die Preise variieren stark – von 5 € bis über 80 € pro Stunde – aber der Lerneffekt bei regelmäßigen Sitzungen ist einer App haushoch überlegen.

Lingoda bietet Live-Gruppenunterricht mit zertifizierten Lehrkräften in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch (plus Business Englisch und Italienisch). Der große Vorteil: Nach bestandenem Kurs erhältst du ein GER-Zertifikat, das von Arbeitgebern und Universitäten anerkannt wird. Für Karriere-Sprachen die professionellste Option.

Ling App kündigen: Wichtige Hinweise

Alle Ling-Abos verlängern sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Der Kündigungsweg hängt davon ab, wo du das Abo abgeschlossen hast:

1. Kauf über die Ling-App-Website:

  1. Logge dich auf ling-app.com mit deinem Account ein.
  2. Gehe zu „Mein Konto” → „Abonnement”.
  3. Klicke auf „Abo kündigen” und folge den Anweisungen.
  4. Falls kein Kündigungsbutton vorhanden ist: Schreibe eine E-Mail an [email protected] mit deiner Abo-Nummer und dem Betreff „Kündigung”.
  5. Warte auf eine Bestätigungsmail – ohne Bestätigung gilt die Kündigung nicht als abgeschlossen.

2. Kauf über iOS (Apple):

  1. Öffne die Einstellungen auf deinem iPhone oder iPad.
  2. Tippe auf deinen Namen (ganz oben) → „Abonnements”.
  3. Wähle das Ling-Abo aus der Liste.
  4. Tippe auf „Abo kündigen” und bestätige.
  5. Das Abo bleibt bis zum Ende des Abrechnungszeitraums aktiv.

3. Kauf über Android (Google Play):

  1. Öffne den Google Play Store auf deinem Android-Gerät.
  2. Tippe auf dein Profilbild → „Zahlungen & Abos” → „Abos”.
  3. Wähle das Ling-Abo aus.
  4. Tippe auf „Abo kündigen” und folge den Anweisungen.
  5. Du erhältst eine Bestätigungsmail von Google.

⚠️ Automatische Verlängerung: Kündige mindestens 24 Stunden vor dem nächsten Verlängerungsdatum. Nach der Verlängerung ist eine Rückerstattung in der Regel nicht mehr möglich.

⚠️ Account löschen ≠ Abo kündigen! Wenn du deinen Ling-Account löschst, wird dein Abo dadurch nicht automatisch gekündigt – du zahlst weiter, ohne Zugang zu haben. Kündige daher immer zuerst das Abo und lösche den Account erst danach. Im Idealfall: Nur kündigen, nicht löschen – so behältst du deinen Lernfortschritt für den Fall, dass du später zurückkehrst.

Ling App im Test: Unser Fazit

Die Ling App besetzt eine Nische, die kaum ein anderer Anbieter bedient: seltene und asiatische Sprachen, spielerisch aufbereitet und zum fairen Preis. Wer Thailändisch, Khmer oder Georgisch lernen will, findet hier die beste App auf dem Markt. Für Mainstream-Sprachen wie Spanisch oder Französisch gibt es allerdings tiefgründigere Alternativen.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Über 70 Sprachen im Abo – alle ohne Aufpreis, inklusive extrem seltener Sprachen
  • Stärkstes Angebot für asiatische und südostasiatische Sprachen
  • Gamifizierter Lernansatz mit Chatbot-Dialogen und Schreibübungen
  • Erreichbares Niveau: realistisch A2, bei Flaggschiff-Sprachen bis B1
  • Jahresabo ab 6,67 €/Monat – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Nischen-Lerner
  • Grammatik-Erklärungen mangelhaft – intuitives Lernen hat seine Grenzen
  • Keine Zertifikate, keine Live-Tutoren, keine Community-Funktionen
  • Kündigung über die Website teils umständlich – Kauf über App Store vereinfacht den Prozess

Für wen empfehlenswert: Für Anfänger, die eine seltene oder asiatische Sprache entdecken wollen, ist die Ling App eine klare Empfehlung. Auch Reisende, die sich vor dem Trip Grundkenntnisse in Thai, Vietnamesisch oder Khmer aneignen möchten, treffen hier die richtige Wahl. Polyglott-Fans, die gern in mehrere Sprachen reinschnuppern, bekommen nirgends so viel Vielfalt zum kleinen Preis.

Wann besser Alternativen wählen: Wer ernsthaft eine europäische Mainstream-Sprache lernen will, greift besser zu Babbel (mehr Grammatik-Tiefe) oder Mondly (ähnlicher Ansatz, günstiger). Für echte Gesprächspraxis mit Muttersprachlern ist Preply die richtige Adresse, und wer ein offizielles Zertifikat braucht, kommt an Lingoda nicht vorbei.

Abschließende Bewertung: Die Ling App ist kein Alleskönner – aber für ihre Nische ist sie die beste Lösung auf dem Markt. Wer akzeptiert, dass eine App kein Sprachkurs-Ersatz ist, sondern ein cleveres Werkzeug für den Einstieg, wird mit Ling zufrieden sein. Unsere Ling App Erfahrungen zeigen: Für exotische Sprachen gibt es schlicht nichts Besseres. ⭐⭐⭐⭐ (4/5)

FAQ – Ling App: Häufig gestellte Fragen

Ist die Ling App kostenlos?

Ja, die Ling App ist grundsätzlich kostenlos herunterladbar. In der Gratis-Version hast du Zugriff auf die erste Einheit jeder Sprache – in der Regel 3 bis 5 Lektionen. Alle weiteren Lektionen, der KI-Chatbot und die Wiederholungsfunktionen sind ausschließlich für Premium-Nutzer verfügbar. Eine klassische Geld-zurück-Garantie gibt es nicht, jedoch kannst du über den App Store innerhalb der jeweiligen Widerrufsfrist stornieren.

Wie viele Sprachen bietet die Ling App an?

Die Ling App bietet aktuell über 70 Sprachen – deutlich mehr als Konkurrenten wie Babbel (14 Sprachen) oder Mondly (41 Sprachen). Besonders stark ist das Angebot bei asiatischen und südostasiatischen Sprachen wie Thailändisch, Khmer, Laotisch, Mongolisch oder Tagalog. Alle Sprachen sind in jedem Abo-Modell enthalten – ohne Aufpreis für einzelne Kurse.

Für wen ist die Ling App geeignet?

Die Ling App eignet sich vor allem für Anfänger und Reisende, die eine seltene oder asiatische Sprache lernen möchten. Auch Vielsprachenlerner profitieren vom breiten Angebot. Weniger geeignet ist sie für Fortgeschrittene ab B2-Niveau, da die Inhalte maximal bis A2 oder B1 reichen, sowie für alle, die ein offiziell anerkanntes Sprachzertifikat anstreben.

Was kostet das Ling App Jahresabo?

Das Jahresabo der Ling App kostet ca. 73,99 € – das entspricht etwa 6,17 € pro Monat. Das Monatsabo liegt bei ca. 14,99 €/Monat. Zusätzlich gibt es ein Lifetime-Abo für eine einmalige Zahlung von ca. 128,99 €, das sich ab etwa zwei Jahren Nutzung gegenüber dem Jahresabo lohnt. Wichtig: Wer das Abo über den App Store kauft, zahlt in der Regel 19 bis 30 % mehr als über die Website ling-app.com direkt.

Welche Sprachen kann ich mit der Ling App lernen?

Das Angebot umfasst über 70 Sprachen – von globalen Klassikern wie Englisch, Spanisch, Koreanisch oder Japanisch bis hin zu sehr seltenen Sprachen wie Khmer, Laotisch, Singhalesisch, Pangasinan oder Tatarisch. Für deutsche Nutzer ist die Benutzeroberfläche auf Deutsch verfügbar, wobei bei manchen Sprachen Englisch als Brückensprache dient.

Welches Sprachniveau erreiche ich mit der Ling App?

Bei konsequenter Nutzung erreichst du mit der Ling App ein solides A2-Niveau, bei den am besten ausgebauten Sprachen wie Thailändisch, Koreanisch oder Vietnamesisch möglicherweise B1 – gemessen am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Für fortgeschrittene Niveaus ab B2 empfehlen sich Plattformen mit echten Lehrkräften, etwa Preply oder Lingoda.

Was ist der Unterschied zwischen der Ling App und Duolingo?

Beide Apps setzen auf Gamification und kurze Lektionen, unterscheiden sich aber deutlich in der Sprachauswahl: Duolingo konzentriert sich auf gängige Weltsprachen, während die Ling App mit über 70 Sprachen – darunter viele Nischen wie Khmer, Georgisch oder Nepali – eine einzigartige Breite bietet. Ling legt zudem mehr Wert auf Chatbot-Dialoge und Schreibübungen für nicht-lateinische Alphabete; Duolingo punktet mit einer größeren Community und stärkerem Wettbewerbs-Element.

Kann ich die Ling App jederzeit kündigen?

Ja, alle Ling-Abos lassen sich kündigen, aber der Weg hängt vom Kaufkanal ab. Bei Kauf über den Apple App Store oder Google Play Store erfolgt die Kündigung direkt in den Abo-Einstellungen des Geräts. Bei Kauf über die Website ling-app.com musst du den Support per E-Mail ([email protected]) kontaktieren oder in den Kontoeinstellungen kündigen. Wichtig: Kündige mindestens 24 Stunden vor dem nächsten Abrechnungsdatum.

Gibt es ein Ling App Lifetime-Abo?

Ja, die Ling App bietet ein Lifetime-Abo für eine einmalige Zahlung von ca. 128,99 €. Damit erhältst du dauerhaften Zugang zu allen über 70 Sprachen und sämtlichen Inhalten. Das Lifetime-Abo lohnt sich laut Kalkulation ab etwa zwei Jahren regelmäßiger Nutzung gegenüber dem Jahresabo. Erhältlich ist es ausschließlich über die offizielle Website ling-app.com – nicht über den App Store.

Wie seriös ist die Ling App?

Die Ling App wird vom Unternehmen Simya Solutions mit Hauptsitz in Chiang Mai (Thailand) betrieben. Mit über 10 Millionen Downloads im Google Play Store und Bewertungen von ⭐ 4,5 (iOS) sowie ⭐ 4,4 (Android) gilt die App als etabliert. Auf Trustpilot fällt die Bewertung mit ⭐ 3,4 von 5 durchwachsener aus – hauptsächlich aufgrund von Kritik an der automatischen Abo-Verlängerung und teils langsamen Supportreaktionen bei Website-Käufen.

Funktioniert die Ling App auch ohne Internetverbindung?

Ja, Premium-Nutzer können Lektionen vorab herunterladen und anschließend offline lernen – ideal für Reisen ohne stabiles WLAN, etwa im Flugzeug oder auf Überlandfahrten. Die heruntergeladenen Inhalte synchronisieren sich automatisch, sobald wieder eine Internetverbindung besteht. In der kostenlosen Version ist der Offline-Modus nicht verfügbar.

Bietet die Ling App offizielle Sprachzertifikate an?

Nein, die Ling App vergibt keine offiziell anerkannten Sprachzertifikate. Wer einen Nachweis für Arbeitgeber, Universitäten oder Behörden benötigt – etwa ein GER-Zertifikat (A1 bis C1) – ist bei Lingoda besser aufgehoben, das nach bestandenem Kurs ein anerkanntes Zertifikat ausstellt.

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